30. Dezember BH GÄNSERNDORF: Geflügelpest, Ausbruch in der Slowakei, Maßnahmen im Bezirk Gänserndorf

KG Engelhartstetten (samt der Grafenweiden) wird zu Teil der Überwachungszone erklärt. Auflagen werden erlassen, wie z.B. Stallpflicht bei Geflügel.

Das Geflügel in der Pflanzenwerkstatt Grafenweiden geniesst absoluten Freilauf. Die Arten, welche im Stall übernachten, wie Hühner und Enten konnten gleich in den Stall verfrachtet werden. Die Truthühner und Gänse, welche den Stall kennen, aber normal für die Nächtigung nicht brauchen, waren auch kein großes Problem. Auch sie wurden am selben Tag zum längeren Aufenthalt im Stall "verurteilt".

Dank der kompetenten Hilfe der FORUM-Mitglieder Karl Schiechl und Harald Tarnok gelang es innerhalb kürzester Zeit auch die "wildlebenden Arten" wie Pfaue und Perlhühner einzufangen, durch Futterspur bzw. dem Nutzen ihres sozialen Verhaltens in der Gruppe in den Stall zu bekommen. Ein Dank an beide für ihre Hilfe!



ZUGANG ZUR PFLANZENWERKSTATT Grafenweiden 2016 NEU gestaltet

Bisher konnte "nur" die Forststraße (Großes Tor- Zufahrt von der Landesstraße 3014)  als Zugang/Zufahrt der Mitglieder, Gäste und Kunden der Pflanzenwerkstatt genutzt werden.

Deren Rechtsstatus als Forststraße, die Erfordernisse des Bauhofes der Pflanzenwerkstatt Grafenweiden mit unterschiedlichster Materiallagerung, die Grafenweid´ner (freilaufende) Nutztierwelt die auch die Forststraße nutzt, im Herbst fallende Roßkastanien- und Schwarznuss-Früchte und nicht zuletzt auch die Unvernunft mancher Gäste bereitete uns Sorgen.

Historisch gesehen, war an der Ecke B 49/L3014 - nördlich des Schlosses Niederweiden gelegen - das Gasthaus. Diesem - am Ende des 2. Weltkrieges leider untergegangenem - öffentlichen Ort konnten wir unter Bezug auf den Zugang in die Grafenweiden 2016 wieder reaktivieren.

300 Meter Fußweg durch 1000 Jahre Regionalgeschichte: verschlungen, romantisch, historisch, gesaumt von alten, besonderen Bäumen und mitten durch Bodendenkmale - ein Spaziergang, der unsere Gäste und Kunden aus ihrem Alltag heraus führt und in die Gedanken- und Lebenswelt der Grafenweiden einstimmt.

Wir laden Sie daher ein, diesen (ausschließlich) zu benützen!





PFLANZENWERKSTATT FREUT SICH ÜBER NEUE MITBEWOHNER/INNEN IN DER GRAFENWEIDEN: LANDGÄNSE

"Bereits im Mittelalter waren die Landgänse, Nachkommen der Graugänse auf den Bauernhöfen Mitteleuropas eine beliebte und vielerorts gehaltene Geflügelart. Märchen wie Hans im Glück und Festtage wie der Martinitag oder der traditionelle Gänsebraten am Weihnachtstag beweisen, dass das Gänsevieh ein fester Bestandteil des damligen Lebens war. Noch vor etwa 50 Jahren konnte man auch in Österreich fast auf jedem Bauernhof eine Gänsefamilie sehen, welche von Gänsehirten begleitet bei der Gansllacke oder am Ganslanger ihre Nahrung suchte. Speziell im Burgenland und dem nördlichen Weinviertel Niederösterreichs waren sie in den Farbschlägen weiß und gescheckt, manchmal auch mit einem Federschöpfchen am Kopf, zu sehen. Graue und blaue Farbschläge waren der Federnutzung wegen weniger beliebt." (Quelle: www.arche-austria.at/index.php. Es war uns daher immer schon ein Anliegen eine Gänseschar halten zu können. 2016 ergab es sich, dass Gänseliebhaber aus Orth an der Donau sich von ihren gefiederten FreundInnen trennen mussten. Es war uns eine ehrenvolle Aufgabe, ihren Tieren eine attraktive neue Heimat bieten zu können. Entspannt, unagressiv aber wachsam, ist der Flug Gänse jetzt bereits so in der Grafenweiden integriert, dass man(n) glauben könnte, sie waren immer schon da. Wir wissen, dass sie sich wohlfühlen und wünschen uns und Ihnen "viele Kinder!"



Kronprinz Rudolf schau oba!

Alle mit der Jagd & der Tierwelt verbundenen "guten Geister" von Diana bis Franz von Asissi mögen helfen! 1871 - 2016 = 145 Jahre Truthahn-Geschichte in den Donauauen. Kronprinz Rudolf wird 1871 das Aussetzen freilebender Wilder Trüthühner in den Donauauen in und nächst Wien zugesprochen. Nach anderen Quellen soll dies bereits in der Barockzeit versucht worden sein. Regional waren sie berühmt, die "Au-Pogerln". Den verbreiteten Hunger im und knapp nach dem 2. Weltkrieg überstanden die "Fleischpakete am Aubaum" nicht. Dank Mühlberger´s Geflügelparadies sitzen wieder "Wilde Truthühner" am "Stangel in der Grafenweiden". Beschützte Eingewöhnung!






Pflanzenwerkstatt Grafenweiden vertraut auf:





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